14. August 2013 | von Alle Beiträge anzeigen von
Robert Sieber
| Thema: AllgemeinAlle Beiträge zu diesem Thema anzeigen, Serviceorientiertes IT-ManagementAlle Beiträge zu diesem Thema anzeigen | 1.574 Besucher

5 Faktoren für erfolgreiche Änderungen

Es ist egal was geändert werden soll. Änderungen erzeugen immer Angst bei den Beteiligten – bewusst oder unbewusst. Folgende fünf Punkte sind aus meiner Erfahrung wichtig, damit die Einführung von IT-Servicemanagement oder einer Multisourcingstrategie wirklich gelingt:

  1. Eine Vision, die von allen geteilt wird. Stellen Sie sicher, dass jeder weiß warum Sie es tun und was es für jede Gruppe von Stakeholdern bedeutet. Nur wenn Menschen den Sinn hinter einer Handlung verstehen, können sie diese nachvollziehen und sich dafür begeistern. Dazu gehört für mich auch die Unterstützung durch die Führungsebenen des Unternehmens. Ohne einen Sponsor, der sichtbar hinter dem Vorhaben steht, wird es schwer.
  2. Sorgen Sie für schnelle Erfolge. Kleine Änderungen haben häufig große Wirkung. Identifizieren Sie diese Quick Wins bei der Initiierung des Projektes und konzentrieren Sie sich darauf. Erfahrbare Verbesserung sind die beste Werbung für Ihr Vorhaben. Sie sind in der Regel für wenig Aufwand zu haben. Vergessen Sie dabei nicht den Blick auf das große Ganze – nur filetieren Sie  es in verdaubare Stücke.
  3. Entwickeln Sie eine Lösung entsprechend Ihrer spezifischen Anforderungen. Folgen sie nicht einfach einem Buch oder Standard. Hinterfragen Sie die Ideen der Bücher und adaptieren Sie diese auf Ihre konkrete Situation. Gleiches gilt für Software. Bauen Sie keine Abläufe, Prozesse oder Regeln nur weil die Software das so haben will. Überlegen Sie gut, ob Anpassung des Tools oder der Prozesse der bessere Weg für Ihr Unternehmen ist. Tool ist meist nur ein kleiner Teil des Projektes.
  4. Nutzen Sie das Wissen Ihrer Mitarbeiter. Jedes Projekt braucht Experten. Vielleicht sogar externen Sachverstand. Sie brauchen aber auch die Erfahrung und das Wissen der Menschen, die die Arbeit ausführen. Diese wissen meist genau was gut und was schlecht funktioniert. Diese können auch dafür sorgen, dass die beste Neuerung im Sande verläuft.
  5. Denken Sie outside-in. Was bedeutet Ihre Lösung für das Unternehmen, die Nutzer und die Kunden? Eine gute IT-Lösung, ein guter IT-Prozess oder ein preiswerter Lieferant bedeuten noch lange nicht, dass auch Unternehmen und Kunden profitieren. Das Gegenteil ist manchmal der Fall.

Sozusagen als Bonus: Implementieren Sie einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Die Arbeit endet nicht mit dem Projekt, sondern sie beginnt damit. Einmalige Initiativen sind nicht nachhaltig. Der Erfolg muss gemessen oder bewertet werden. Es muss immer und immer wieder inkrementelle Anpassungen geben, um die Erfolg langfristig zu sichern.

Was bringt Ihre Projekte zum Erfolg?

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