27. Mai 2014 | von Alle Beiträge anzeigen von
Dirk Schmidt
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Unsere erste Teilnahme am REWE Team Challenge in Dresden

Die gute Nachricht zu erst: Es sind alle gesund im Ziel angekommen. Das ist ja bei Sportveranstaltungen nicht immer so. Und so kann es eigentlich auch mit den guten Nachrichten weitergehen:

Die Vorbereitung
Vor zwei Monaten kam Roland auf die Idee, “.. lasst uns doch beim Team Challenge teilnehmen. Da können wir was für die Gesundheit und das Teamwork tun!” Es fanden sich schnell genügend Kollegen, die mitmachen wollten und das interne Sponsoring durch die Geschäftsleitung war schnell und unkompliziert geklärt. Die Vorteile einer flachen Hierarchie …

Und dann war es soweit, Treffpunkt 19:00 Uhr am Hygienemuseum. Es kamen wirklich alle, die am Anfang zugesagt hatten. Drei Teams, zwölf Läufer, alle mit unseren tollen gelben Laufshirts, mit guter Laune und hoch motiviert. Na, da konnte es ja losgehen.

Am Start auf dem Altmarkt war die Hölle los: 11.500 Läufer warteten auf das Startsignal und hatten dann noch bis zu einer Stunde Zeit, bevor es wirklich losging. Es war gar nicht so einfach als Team gemeinsam zu starten. Doch nach rund 40 Minuten konnten auch wir die Startlinie passieren und es begann.

Der Lauf
Da die Erwärmung durch die lange Startzeit zu kurz kam, waren die ersten Meter bis zur Hofkirche doch recht anstrengend. Aber dann konnte man Dresden genießen. Vorbei an der Semperoper, auf der einen Seite die Elbe, auf der anderen Seite die Brühlsche Terrasse, die barocken Bauten, schönes Dresden! Die Läufer taten ihr bestes für gute Stimmung, die Zuschauer sowieso. So gingen die ersten Kilometer schnell vorbei.

Ab Kilometer drei wurde es für die ersten Läufer hart. Es ging durch Wohngebiete, man spürte plötzlich die Anstrengung und hörte in der Ferne die rhythmischen Töne einer Samba-Band. Das half. Die Anfeuerung durch die Zuschauer, der Schauer den Rücken runter, wenn man durch die Gasse der Samba-Bands oder der Cheerleader Truppen läuft. So kommt ganz schnell der letzte Kilometer.

Und da kann man noch mal richtig Gas geben, den einen oder anderen Läufer überholen und sich als Sieger über sich selbst fühlen. Der Einlauf ins Stadion: man ist selten da unten auf dem Rasen, kann aber jetzt nachfühlen, wie es ist wenn die Ränge voll sind und alle jubeln.

Die Ziellinie vor Augen (der Jubel ist doch ganz schön laut), die letzten Schritte und man hat es geschafft, fünf Kilometer ohne anzuhalten. In einer Zeit, die man sich vorgenommen hat und mit der man das Team vielleicht noch ein paar Plätze nach vorn gebracht hat. Super Gefühl und die Kollegen freuen sich auch.

Der Erfolg
Es war doch ganz schön warm, alle haben Durst. Die Suche nach Getränken ist  kompliziert und dauert durch die vielen Teilnehmer etwas lang. Aber am Ende treffen wir uns an der verabredeten Stelle und feiern unseren Erfolg. Es werden noch die “Nachher”-Fotos gemacht und in Ruhe ein “echtes” Bier getrunken. Wir sind gemeinsam losgelaufen und haben gemeinsam das Ziel erreicht: Alle sind angekommen.

Ich glaube auch, dass es das ist, was bleibt: jeder ist im Rahmen seiner Möglichkeiten am Erfolg beteiligt und wird deshalb auch wertgeschätzt. Und wenn dann beim nächsten Mal auch noch die anderen Kollegen zum Anfeuern und Feiern kommen, ist der Abend perfekt.

Bis zum nächsten Mal. Sehen wir uns?

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