4. Mai 2016 | von Alle Beiträge anzeigen von
Christian Sennewald
| Thema: Digitalisierung von ProzessenAlle Beiträge zu diesem Thema anzeigen | 1.646 Besucher

Business Process Management: Aufgaben und Methoden

Im Zuge der digitalen Transformation stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, die eigenen Geschäftsprozesse auf Optimierungspotentiale zu überprüfen. Um diese Potentiale zu erkennen, zu bewerten und letztendlich ausschöpfen zu können, bietet sich das Konzipieren und Umsetzen einer Business Process Management-Strategie an.

Über die Erfolgsfaktoren auf dem Weg zu einer BPM-Strategie wurde bereits an anderer Stelle hier im Blog berichtet. Im nachfolgenden soll etwas näher auf die Aufgaben, die Vorgehensweise und mögliche Methodiken beim Business Process Management eingegangen werden

Aufgaben im Business Process Management

Die Kernaufgabe im Business Prozess Management liegt also – vereinfacht ausgedrückt – im Aufspüren von Optimierungspotentialen bei den derzeit im Unternehmen ablaufenden Geschäftsprozessen. Doch was bedeutet dies in der Praxis eigentlich genau? In einem Beitrag im dem Titel „Business Prozess Manager: der nächste Hoffnungsträger kommt“ hat die Fachzeitschrift CIO bereits 2014 Experten dazu befragt, worin ihrer Meinung nach die Aufgaben eines Business Process Managers liegen.

Samantha Searle, Research Analyst bei Gartner, stellte die Rolle eines Business Process Directors in einen engen Zusammenhang mit dem Thema „Predictive Analytics“. Seine Aufgabe sei es laut der Gartner-Analystin, geschäftskritische Prozesse zu erkennen und die entsprechenden Key Performance Indikatoren (KPI) zu entwickeln.  Viele Unternehmen hätten zwar theoretisch die Einsatzmöglichkeiten  anspruchsvoller Analyse-Tools verstanden, allerdings fehle es an handhabbaren Metriken. Damit bliebe die Erfolgskontrolle auf der Strecke.

Stefan Rohrlack, Director Technology beim Unternehmensberater Accenture, sieht die wichtigsten Aufgaben eines Business Process Managers darin, einerseits das Management mit validen Business Cases von Prozessinnovationen überzeugen, andererseits aber auch die geeigneten IT-Lösungen für eine erfolgreiche Umsetzung nutzen.

Zusammenfassend geht es also darum, im Business Process Management im Zusammenspiel zwischen Business und IT die Geschäftsprozesse eines Unternehmens zu definieren, anhand vorher festgelegter Messgrößen (KPIs) zu bewerten und mit dem Ziel zu optimieren, dass Leistungsfähigkeit, Effizienz und Agilität des Unternehmens verbessert werden. Unter Umständen wird es dann auch notwendig sein, bestehende Geschäftsprozesse durch neue Prozesse zu ersetzen, wenn diese sich nur unzureichend optimieren lassen.

Methodik und Vorgehensweise: Der BPM-Regelkreis

Allen an der BPM-Strategie im Unternehmen Beteiligten muss dabei von Anfang klar sein, dass es sich bei BPM nicht um eine einmalige Maßnahme und Kampagne handelt, sondern um einen sich kontinuierlich wiederholenden Prozess.

Der in der Praxis als Methodik eingesetzte BPM-Regelkreis charakterisiert zum einen genau diesen kontinuierlichen BPM-Prozess ohne Anfang und Ende, darüber hinaus grenzt er die einzelnen Phasen ab, die im Rahmen des Business Prozess Managements durchlaufen werden.

bpm_kreislauf

Eine Kurzbeschreibung der einzelnen Phasen finden Sie auf der SHD-Online-Webseite.

Business Process Management: Geschäftsprozesse mit IT automatisieren

Falls Sie mehr über das Thema BPM, den erfolgreichen Einstieg, die Erfolgskriterien und die Methoden und Vorgehensweisen erfahren möchten, schauen Sie am besten auf der BPM-Themenseite auf der SHD-Webseite vorbei. Sie finden dort weitere Tipps und Hintergrundinformationen zum Download.

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