20. Oktober 2017 | von Alle Beiträge anzeigen von
Konrad Christoph
| Thema: IT-Infrastruktur ServicesAlle Beiträge zu diesem Thema anzeigen | 515 Besucher

Die Ergebnisse des 1. KRITISchen Stammtisch zum IT-Sicherheitsgesetz Sektor Gesundheit

Cyber-Kriminalität richtet sich zunehmend gegen Institutionen und Unternehmen, die einen sogenannten „systemrelevanten“ Charakter haben. Solch eine wirtschaftlich und sozial bedeutende Rolle schreibt man bspw. Energieversorger und großen Krankenhäusern zu. Das IT-Sicherheitsgesetz spezifiziert mit seiner KRITIS-Verordnung die IT-Anforderungen für folgende Bereiche:

  • Energie, Wasser, Ernährung sowie IT & TK
  • Gesundheit, Transport & Verkehr sowie Finanz- und Versicherungswesen
  • Staat & Verwaltung sowie Medien & Kultur

Kliniken, die unter die KRITIS-Verordnung fallen, müssen bis zum 30. Juni 2019 die gesetzlichen Anforderungen umsetzen. Da alle mitteldeutschen Häuser vor ähnlichen Herausforderungen stehen, bietet sich ein Erfahrungsaustausch und Blick über den Tellerrand an. Aus diesem Grund laden das Universitätsklinikum Dresden und die SHD seit August 2017 regelmäßig zum KRITISchen Stammtisch ein. In dieser Runde werden Fragen diskutiert wie: „Wie wird der „Stand der Technik“ definiert? Wie klärt man Mitarbeiter im Schichtdienstbetrieb anschaulich über den verantwortungsbewussten Umgang mit E-Mails und Internet auf? Wie muss man bei einem Angriff reagieren, wen muss man wie informieren? Welche Investitionen lohnen sich wirklich?“

IT-Sicherheit geht alle an: auch kleinere Krankenhäusern können ins Visier von Cyberattacken geraten. Daher stellt die SHD die Ergebnisse des Stammtisches und neu gewonnene Erkenntnisse ab 2018 unter www.shd-online.de/kritis zur Verfügung.

Bei Interesse an unserem KRITISchen Stammtisch und aktuellen Fakten zur Internetkriminalität informieren Sie sich gern in unserem Newsportal.

Bildquelle/Copyright: © nenetus — fotolia.com

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